EU-Kommission: Neuer Vorstoß zur Lizenzierung von Musik-Downloads
Geht es nach den Vorschlägen der EU-Kommission, so soll die Lizenzierung von Online-Musik in Europa künftig radikal vereinfacht werden. Der jüngste Vorschlag aus Brüssel zur Lizenzierung von Musik-Downloads sieht vor, dass RechtenutzerInnen sich künftig eine Verwertungsgesellschaft für die gesamteuropäische Lizenzierung von Online-Musik aussuchen können. Auf der Berliner Musikmesse Popkomm gaben BranchenvertreterInnen zu bedenken, dass im Zusammenhang mit der gesamteuropäischen Lizenzierung von Online-Musik noch "zahlreiche offene Fragen" zu klären seien.
-> EU-Kommission gibt Empfehlung zur Lizenzierung von Musik-Downloads ab - heise online
-> Rechtlicher Status der Online-Verbreitung von Musik ungeklärt - derstandard.at
-> Phonoindustrie fordert effiziente Verwertungsgesellschaften - pressetext austria
Siehe dazu auch:
-> Online-Musik: Erste Schritte zu einheitlicher EU-Lizenz - micafilter 18/08/2005
-> Gema warnt vor europaweiten Musiklizenzen - micafilter 26/07/2005
-> EU will Online-Musikrechte reformieren - micafilter 07/07/2005
September 18, 2005 in Kulturpolitik , Musicindustry, Urheberrecht | Permalink | Comments (0) | TrackBack
Die deutschen Parteien zum Thema Filesharing
Die deutsche Bundestagswahl steht vor der Tür. Aus diesem Anlass hat die Netzwelt die Meinungen der im Bundestag vertretenen Parteien zum Thema Fileshariing eingeholt.Wenig überraschend ist die Ablehnung von Copyrightverletzungen die sich bei allen Parteien findet. Unterschiede gibt es bei der Frage wann und in welchem Ausmaß gegen illegale Filsharer vorgegangen werden soll. Dabei zeigt geht der Bogen von Kulanz (Linkspartei, Grüne, SPD) bis zu stärkeren Einschränkungen bei CDU und FDP. Das gute alte Links-Rechts Schema funktioniert zumindest in dieser Frage noch immer. -> Wahl-Spezial: Parteien zum Thema Filesharing - Netzwelt
September 6, 2005 in Kulturpolitik | Permalink | Comments (0) | TrackBack
EDiMA kritisert EU Kommission
Die European Digital Media Association (EDiMA) kritisiert den Entwurf der EU-Kommission zur Rechtverwaltung. Der Entwurf nimmt sich des Themas Online-Vertrieb an. Bislang müssen Digitalvertriebe einzeln mit den Rechteinhabern der 25 Mitgliedländern verhandeln. Dies willdie Kommission ändern.Der EDiMA gehen die Vorschläge der Kommission jedoch nicht weit genug. -> EDiMA kritisiert EU-Papier zur Rechteverwertung - Musikwoche
September 6, 2005 in Kulturpolitik | Permalink | Comments (0) | TrackBack
Österreichischer Musikfonds: Einreichungen ab sofort möglich
Am Montag präsentierten Bund, Branchenverbände und Verwertungsgesellschaften den neuen Österreichischen Musikfonds. Mit 600.000 Euro jährlich sollen damit "professionelle österreichische Musikproduktionen" gefördert werden. Die Förderungen stehen "allen musikschaffenden Urhebern, Interpreten, Musikproduzenten, Musikverlagen und Labels offen". Gefördert werden ausschließlich Alben, keine Singles. Der Fonds übernimmt 50 Prozent der Kosten der Musikproduktion bei einer maximalen Fördersumme von 50.000 Euro. Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Jury. Einreichungen sind ab sofort möglich. Der neue Musikfonds ist vorerst für zwei Jahre anberaumt. Danach soll evaluiert werden, berichtet "ORF.at".
-> Neuer Musikfonds: Einreichungen ab sofort möglich - ORF.at
-> Neuer Musikfonds: Morak will hörbaren musikalischen "Output" - derStandard.at
July 4, 2005 in Kulturpolitik , Musicindustry | Permalink | Comments (0) | TrackBack
Oesterreichischer Musikfonds stellt sich vor
Der mit 600.000 Euro pro Jahr dotierte österreichische Musikfonds soll am 4. Juli 2005 in Wien präsentiert werden, berichtet die "Musikwoche". Ziel des vom Bundeskanzleramt und der heimischen Musikbranche finanzierten Fonds ist es, österreichische Produktionen zu fördern. Am 7. Juli 2005 soll ein Informationsabend stattfinden, bei sich sich Interessierte über die Förderrichtlinien und Einreichmodalitäten des Fonds informieren können. Zum Geschäftsführer des Fonds wurde der Musikjournalist Harry Fuchs bestellt.
-> Österreichischer Musikfonds stellt sich vor - Musikwoche
Siehe dazu auch:
-> Verwirrung um österreichischen Musikfonds - micafilter 05/06/2005
-> Förderfonds: Österreichische Musikbranche will lokale Talente unterstützen - micafilter 01/06/2005
June 26, 2005 in Kulturpolitik , Musicindustry | Permalink | Comments (0) | TrackBack
Frankreich: Der Privatkopie droht das Aus
Die Umsetzung der EU-Richtlinie für Privatkopien könnte die Kluft zwischen KonsumentInnen und Wirtschaft in Frankreich weiter verschärfen. Privaten Kopien von CDs und DVDs, die bislang erlaubt waren, könnten im Rahmen der bevorstehenden Gesetzesänderung verboten werden, berichtet "pressetext austria".
-> Musikindustrie visiert Abschaffung der Privatkopie an - pressetext austria
-> Frankreichs Musikindustrie will Privatkopie abschaffen - Musikmarkt online
May 18, 2005 in DRM, Kulturpolitik , Urheberrecht | Permalink | Comments (0) | TrackBack
Wem gehoert die Kultur?
Vergangenen Donnerstag diskutierten in der New York Public Library der Musiker Jeff Tweedy (Wilco), Creative Commons-Mitbegründer Lawrence Lessig und der Autor Steven Johnson ("Interface Culture", "Emergence") über kulturelle Güter im digitalen Zeitalter. Ein Video-Mitschnitt der vom "Wired Magazin" organisierten Veranstaltung ist online abrufbar:
-> Who owns culture? - Wilcoworld.net
-> Tweedy Set - Artforum
-> Exploring the Right to Share, Mix and Burn - New York Times (Kostenlose Registrierung erforderlich)
April 10, 2005 in Kulturpolitik , Miscellaneous, Musicindustry | Permalink | Comments (0) | TrackBack
Frankreich: Musikindustrie kritisiert Fernsehsender
Die französische Musikindustrie beklagt seit langem die mangelnde Präsenz französischer Produktionen im Fernsehen. Es gebe kaum noch Programmformate mit Musik, neue Veröffentlichungen würden im französischen TV ignoriert, kritisieren VertreterInnen der Musikkonzerne. Seit vergangener Woche soll deshalb ein von der französischen Regierung initiierter runder Tisch Möglichkeiten prüfen, wie dem lahmenden Musikgeschäft mehr Präsenz im TV eingeräumt werden kann. Quoten für französischsprachige Musik im Fernsehen, wie sie in Frankreich für den Hörfunk durchgesetzt werden konnten, wollen die TV-Sender jedoch nicht akzeptieren, berichtet "pressetext austria".
-> Frankreichs Musikindustrie prangert Fernsehsender an - pressetext austria
April 3, 2005 in Kulturpolitik , Media, Musicindustry | Permalink | Comments (0) | TrackBack
"Bringt das Publikum auf die Bühne"
Das alternative Lizenzierunssystem Creative Commons will KünstlerInnen mehr Selbstbestimmung bei der Veröffentlichung ihrer Werke ermöglichen. UrheberInnen bestimmen dabei selbst, unter welchen Bedingungen ihre Werke verwendet und weitergegeben werden dürfen. Das Onlinemagazin "Tonspion" hat mit Creative Commons-Mitbegründer Lawrence Lessig über das Urheberrecht und digitale Distribution, Online-Tauschbörsen und Kreativität im Zeitalter des Remixes gesprochen. Jungen MusikerInnen rät der Stanford-Rechtsprofessor: "Geht neue Wege, macht neue Sachen. Bringt das Publikum auf die Bühne! Das Zeitalter der frontalen Aufführung ist zu Ende."
-> Some rights reserved - Tonspion
March 29, 2005 in Download-Services, Kulturpolitik , Musicindustry, Urheberrecht | Permalink | Comments (0) | TrackBack
Branche will laengere Schutzfristen fuer Musikaufnahmen
Die deutschen Phonoverbände wollen eine Verlängerung der Schutzfristen von Musikaufnahmen von 50 auf auf 95 Jahre auf europäischer Ebene erreichen. Dabei verweisen die Branchenvertreter auf die längeren Schutzfristen außerhalb der EU und sehen darin eine Verfälschung der Wettbewerbsbedingungen. In den USA sind Musikaufnahmen 95 Jahre lang geschützt, in Australien und der Türkei 60 Jahre.
-> Musikbranche fordert Verlängerung der Schutzfristen für Musikaufnahmen - Urheberrecht.org
March 12, 2005 in Kulturpolitik , Urheberrecht | Permalink | Comments (0) | TrackBack